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Um die Reisekasse zu entlasten habe ich mich oefters selbst versorgt und mir nur hin und wieder ein ueppiges Menue in einem Restaurant geleistet. Unterwegs zur Mittagszeit - auch um Zeit zu sparen - kann man in den vielen "Shokudos" (kleine Garkuechen) eine typisch japanische Nudelsuppe "Ramen" oder auch Udon essen, bevor man sich wieder auf den Sattel schwingt. Fuer groesseren Hunger ist besonders bei westlichen Auslaendern auch "katsu-curry" (Reis mit paniertem Schnitzel in Curry-Sosse) beliebt.
Typisch japanische Gerichte, die in der Regel gesuender, fettaermer und leichter verdaulich sind als viele westliche Speisen, sollte man aber auf keinen Fall unversucht lassen ... Das kann zwar in entsprechenden Restaurants recht ins Geld gehen aber ohne diese Erfahrung hat man Japan nicht richtig erlebt.
Das "Nationalgericht "Sukiyaki"
( hauchduenn gegarte Rindfleischscheiben, mit Lauch, Pilzen, Tofu usw. aehnlich wie ein Fondue zubereitet ) und serviert mit heissem Reiswein (Sake) ist z.B. eine Koestlichkeit die den meisten westlichen Auslaendern auch auf Anhieb mundet.
Selbstverstaendlich gibt es auch mannigfaltige und raffiniert zubereitete Meeresfruechte ( von Fisch, Muscheln, Aal, Langusten, Kamaboko usw. sowie auch vegetarische Produkte aus dem Meer wie Nori, Wakame, Kombu ( versch. Arten von Meeresalgen ) usw.
Viel Interessantes und Exotisches wartet darauf ausprobiert zu werden wie z.B. Miso / Misosuppe ( Paste aus fermentiertem Reis, Sojabohnen u. Salz ) , Sobagerichte
( Buchweizennudeln ) Domburi und Yakiniku, ShabuShabu, Tenpura usw. bis hin zu "Fugu" dem beruehmt, beruechtigten Kugelfisch, der unfachmaennisch zubereitet ein lebensgefaehrliches Vergnuegen sein kann. ( die Leber und andere Innereien beinhalten ein starkes
Nervengift ). Entsprechende Restaurants muessen eine besondere Ausbildung und eine staatliche Lizenz fuer die Zubereitung von
Fugu - Fisch nachweisen koennen.

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reiche Auswahl frisch aus dem Meer ...
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"dinner-set" der etwas gehobeneren Klasse
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Nicht gefaehrlich, aber an dieser Stelle auch eine Warnung vor "Natto" - einer japanischen Spezialitaet ( schleimige Sojabohnenmasse ) mit der sich nur sehr wenige Auslaender anfreunden koennen ... ! Naja ... vielleicht schmeckt es ja doch dem Einen oder Anderen ...
Durch die in fast allen Restaurants ausgestellten Attrappen der angebotenen Speisen in Glasvitrinen ( siehe Seite 02 ) bekommt man zumindest schon einen optischen Eindruck der Gerichte die man bestellen moechte ( und auf die man ggfs. nur zeigen muss ) bevor man sich mit einer japanischen Speisekarte auseinandersetzt ...
Die ausgestellten Nachbildungen verblueffen oft und wirken unglaublich echt.
Wer Japan auch kulinarisch entdecken will, hat ein weites Feld und braucht keine Mahlzeit an "fast-food" zu verschwenden. Die Tiefparterre der grossen Kaufhaeuser sind fuer "abenteuerlustige" Feinschmecker eine wahre Fundgrube !
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"Ramen" - kraeftige Nudelsuppe z.B. mit Braten und Gemuese
fuer die schnelle Mahlzeit zwischendurch |
Zum Fruehstueck habe ich doch oefters die "westliche Art "
vogezogen: Milchkaffee mit
Sandwich und Baumkuchen ...
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Die in Japan zahlreichen und beliebten "Convinience-shops" |
die " unglaublichen 100Y - shops... " ... Alles fuer 100Yen ! |
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( von Unterwaesche, Kosmetik, Fahrradzubehoer, Haushalts-
artikel, Suessigkeiten, Schreibwaren ... einfach alles ! ) |
In allen Staedten und Doerfern fast an "jeder Ecke" findet man diese kleinen "Conbini-Laeden" in denen man sich gut selbst mit dem Noetigsten versorgen kann. Oft gibt es eine sog. "hot corner" mit diversen japanischen Spezialitaeten gebraten, gebacken und gekocht ... .und manchmal sogar mit heisser Wurst, chicken-wing, Fleischspiesschen (Yakiniku) und pommes frites !
Natuerlich gibt es auch verschiedene Kuchen und Gebaeck aber leider selten halbwegs brauchbares Brot. Da ist vorwiegend die amerikanische Wattepampe im Angebot, die auch in den gaengigen Fast-Food-Laeden verkauft wird. Einigermassen gutes Baguette findet man manchmal in kleinen Baeckereien in oder in der Naehe von Bahnhoefen und Kaufhaeusern.
Kalorienreich und saettigend fuer Radler sind die verschiedenen Sorten von " Onigiri " - kalte Reisbaellchen mit Nori umwickelt und gefuellt mit verschiedenen eingelegten Gemuesen, gesaeuerten Pflaumen (Umeboshi) oder auch Fisch. Diese Reisbaellchen halten sich recht gut und man kann sie auch als idealen Proviant im Rucksack mitnehmen.
Kalte und auch heisse Getraenke gibt es in grosser Auswahl. Unter Anderem oft winzige Dosen mit heissem Kaffee oder Saft ( gerade fuer den hohlen Zahn ) wo man sich fragt ob dieser Schluck den Abfallaufwand einer Blechdose rechtfertigt.
Die meisten Kunden nehmen die Waren mit nach Hause oder verzehren sie im Auto gleich auf dem Parkplatz. Deshalb kann man sich hier auch nirgends hinsetzten und ich habe mir deshalb immer eine behelfsmaessige Sitzgelegenheit in der Naehe gesucht ...
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eine Raritaet und japanisch ueberperfekt mit Teig-Doppelschraube!
Katakana_Beschriftung: PU RE TSU E LU ( BREZEL)
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oder auch Pionierarbeit deutscher Backkunst in Japan
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Wer vor seinem Rueckflug nach Deutschland noch "guenstig" Elektronikartikel oder sonstige Gebrauchsartikel einkaufen will, kann das am Besten in Tokio im Stadtteil Akihabara ( electric-town ) tun. Jedoch sind nach meiner Erfahrung fast alle gaengigen Konsumgueter in Deutschland zum gleichen Preis oder meistens sogar billiger zu haben.
Fuer Dinge, die man in Deutschland auch bekommen kann ( Internet ) und fuer die man bei der Einfuhr ins Heimatland auch noch Zoll zahlen muesste, lohnt sich die weite Reise, die zeitraubende vermeintliche " Schnaeppchenjagd " und die Geldausgabe kaum..
Ich denke aber, dass es sich durchaus lohnt huebsche, typisch japanische Souvenirs kunstgewerblicher Art als Erinnerung oder Geschenk mitzunehmen, die ruhig auch den verbreiteten Klischees entsprechen duerfen. Man sollte dabei aber auf Qualitaet achten und bevor man spart und billigen Plastik-Ramsch kauft, lieber ganz darauf verzichten.
Typische japanische Mitbringsel sind z.B. farbenfrohe Faecher, Rollbilder, japanische Kimono-Zierpuppen, Keramik oder Lackgeschirr, traditionelle japanische Kleidung wie z.B. "Happi-Jacken" (wunderbar geeignet fuer Grillabende ... ) , Tuervorhaenge mit traditionellen Mustern bis hin zu spektakulaeren Samurai-Helmen- oder Schwertern ... Natuerlich bekommt man diese Dinge mittlerweile ueber das Internet auch in Deutschland aber wenn man so ein Stueck selbst aus Japan mitgebracht hat, bekommt es doch einen besonderen persoenlichen Wert.

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